Energiewende in Regensburg vorantreiben – Konsequenzen aus Klimawandel und Wirtschaftssanktionen gegen Russland ziehen

15. März 2022

Explodierende Gas- und Ölpreise, gestiegene Strompreise – neben der Mammutaufgabe Klimawandel haben der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland dazu geführt, dass fossile Energieträger klimaschädlich und teuer sind. Daraus ergibt sich für die Stadt Regensburg und die REWAG eine große Herausforderung, wie MdL Margit Wild betont: „Regensburg heizt hauptsächlich mit Gas. Gerade für die unzähligen Mieterinnen und Mieter wird das zur finanziellen Belastung. Die Stadt und die REWAG müssen jetzt die Konsequenzen daraus ziehen und ein groß angelegtes Programm entwerfen, wie wir den Energiebedarf mit Nah- und Fernwärme ohne fossile Energieträger decken können“.

Laut aktuellem Energienutzungsplan, den die Stadt Regensburg 2014 erstellen lassen hat, werden mehr als 750.000 MWh Erdgas pro Jahr und mehr als 160.000 MWh Heizöl pro Jahr benötigt. „Diese enorme Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen muss beendet werden“, fordert Wild. „In Neubaugebieten wird jetzt schon mit Nahwärme gearbeitet, aber wir müssen jetzt so schnell wie möglich auch den Bestand umstellen. Ich sehe hier die Stadt Regensburg in der Pflicht, ihren Beitrag zu leisten“.

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