Freistaat muss mehr als 13 Millionen zusätzlich in Bauprojekte an Uniklinik und OTH Regensburg investieren

04. Dezember 2020

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag einstimmig beschlossen, zusätzliche Mittel für zwei Neubauprojekte am Uniklinikum und an der OTH freizugeben. Insgesamt handelt es sich um mehr als 13 Millionen Euro Zusatzkosten.

Konkret geht es um das Entlastungsbäude B5 am Uniklinikum Regensburg. Im Gebäude sollen eine Station für Knochenmarktransplantation, eine Intermediate Care Station und eine Allgemeinpflegestation untergebracht und damit der nötige Freiraum für anstehende Sanierungen geschaffen werden. Der vorliegende 2. Nachtrag ergibt sich vor allem durch konjunkturbedingte Preissteigerungen. Außerdem ist er auf durch die Corona-Pandemie verursachte, bauliche Mehrkosten sowie zusätzliche Nutzeranforderungen, die vollständig aus Eigenmitteln des Universitätsklinikums finanziert werden, zurückzuführen. Die im Haushaltsplan genehmigten Gesamtkosten in Höhe von 48.500.000 € erhöhen sich nach damit um 6.100.000 € auf 54.600.000 €.

Bei der OTH Regensburg findet die Verlagerung vom Standort Prüfeninger Straße zum Hochschulcampus statt. Sie wird durch den Neubau der Fakultät Architektur und den Neubau für die Hochschulverwaltung umgesetzt.Der vorliegende 2. Nachtrag, der sich auf beide Maßnahmenteile erstreckt, ergibt sich aufgrund konjunkturbedingter Lohn- und Materialpreissteigerungen sowie baulich bedingter Massen- und Ausführungsänderungen, die zum Zeitpunkt der Erstellung der HU-Bau nicht bekannt waren. Die im Haushaltsplan genehmigten Gesamtkosten in Höhe von 49.600.000 € erhöhen sich um 7.300.000 € auf 56.900.000 €.

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