Landtag bewilligt weitere Gelder für Uniklinik Regensburg

14. März 2019

Im Juli 2018 wurde am Uniklinikum Regensburg der Grundstein für den Erweiterungsbau B5 gelegt. Der Entlastungsbau B5 ist als vorgezogene Maßnahme zur Sanierung des 2. Bauabschnitts bestimmt. In diesem Gebäude sollen eine Station für Knochenmarktransplantation (KMT), eine Intermediate Care Station (= Bindeglied zwischen Intensivpflegestation und Normalstation) und eine Allgemeinpflegestation untergebracht werden und damit den nötigen Freiraum für anstehende Sanierungen schaffen. Das Konzept basiert auf einer aktuellen, abgestimmten Master- und Entwicklungsplanung. Das Projekt wurde im Mai 2017 mit 40 Millionen Euro im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags bewilligt.

In der heutigen Sitzung des Haushaltsausschusses wurden nun weitere 7,8 Millionen Euro für den Bau zur Verfügung gestellt. "Die Mehrkosten ergeben sich aus konjunkturbedingten Preissteigerungen", erklärt die Regensburger Landtagsabgeordnete Margit Wild. Demnach seien mehr als drei Millionen Euro Mehrkosten für Lohn und Material bereits durch vergebene Leistungen angefallen und das Staatliche Hochbauamt rechnet mit einer Steigerung von weiteren 4,3 Millionen Euro für noch zu vergebene Leistungen. Dadurch steigen die Gesamtkosten für den Entlastungsbau B5 auf nun 48,5 Millionen Euro.

"Es ist nicht so, dass wir den zusätzlichen Kosten jubelnd zustimmen - es bleibt uns schlicht keine andere Möglichkeit. Über die Notwendigkeit des Entlastungsbaus sind sich alle einig. Der Medizinstandort Regensburg wird dadurch weiter gestärkt und das ist mir persönlich sehr wichtig", so Margit Wild.

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