Oberpfälzer Schulen sind kaum an schnelles Internet angeschlossen: „Technisch befinden wir uns noch in der Steinzeit“

12. Juni 2018

Die Schulen in der Oberpfalz sind bislang noch kaum an das schnelle Internet angeschlossen. Das hat die Staatsregierung auf eine Schriftliche Anfrage von Margit Wild einräumen müssen. „Technisch befinden wir uns in der Oberpfalz zum Großteil noch in der Steinzeit“, kritisiert die Bildungsexpertin Margit Wild.

Der Großteil der Schulen surft demnach noch mit einer maximalen Leistung von 16 Mbit/s. „Diese Geschwindigkeiten reichen heute schon für einen durchschnittlichen Haushalt nicht mehr aus. Für eine komplette Schulklasse oder gar eine ganze Schule bedeutet das letztlich ein Schneckentempo. So kann digitale Bildung nicht funktionieren – mit diesen Internetgeschwindigkeiten werden Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler nur frustriert“, so die Regensburger Landtagsabgeordnete.

Die Bildungspolitikerin Margit Wild kritisiert die langsamen Internetgeschwindigkeiten an den Schulen
Die Bildungspolitikerin Margit Wild kritisiert die langsamen Internetgeschwindigkeiten an den Schulen

Zudem weiß die Staatsregierung aktuell nicht mit welchen Anschlüssen die Schulen ausgestattet sind. Margit Wild zeigt sich enttäuscht: „Die Staatsregierung hat keine Ahnung, ob eine Schule mit einer Kupferleitung oder mit Glasfaser angeschlossen ist. Ich frage mich, wie man ohne diese Informationen planen und entwickeln kann“.

Anbei finden Sie eine Tabelle mit der Verteilung der Internetgeschwindigkeiten an den oberpfälzer Schulen.

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