Rezept gegen Lehrermangel: A13 für alle und Befristungen beenden

10. September 2019

Eine am Montag veröffentlichte Bertelsmann-Studie prognostiziert einen ausgeprägten Lehrermangel für Deutschland. Demnach fehlen bis 2025 mehr als 26.000 Lehrkräfte allein an den Grundschulen. "Hier wird die Basis für den späteren Bildungsweg und den Lernerfolg unserer Kinder gelegt. Deswegen ist eine gute Grundschule das A und O", erklärt die Bildungspolitikerin Margit Wild.

Die Sozialdemokratin nennt dabei zwei wichtige Bausteine für den Kampf gegen den Lehrermangel in Bayern: A 13 für Alle und endlich ein Ende der Befristungen. "Es ist niemandem zu erklären, wieso die Lehrkräfte an Grundschulen weniger verdienen als ihre Kolleginnen und Kollegen an den Gymnasien. Wir fordern daher eine gerechte Bezahlung aller Lehrämter", so Wild. "Zudem sind in Bayern immer noch 8.000 ausgebildete Lehrkräfte befristet angestellt - diese Praxis muss beendet werden".

Wild fordert, dass die Lehrämter an Grund-, Mittel- und Förderschulen endlich auch von der Staatsregierung wertgeschätzt werden müssen. "Die Frauen und Männer an diesen Schulen leisten hervorragende Arbeit und sie verdienen dafür auch entsprechend bezahlt zu werden".

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