Wild besucht neuen Leiter der PI Süd: „Gute Zusammenarbeit fortsetzen“

26. Juli 2018

Im März übernahm der Ltd. Polizeidirektor Gerhard Roider die Polizeiinspektion Süd in Regensburg und hat damit die Nachfolge von Thomas Schöniger angetreten, der ins Polizeipräsidium gewechselt ist. Die Regensburger Landtagsabgeordnete hat nun die PI Süd besucht und sich mit Gerhard Roider über die aktuellen Herausforderungen der Dienststelle unterhalten. „Ich pflege seit Jahren einen sehr guten Kontakt zu unserer Polizei, daher war es mir ein großes Anliegen, mich mit Gerhard Roider über die PI Süd und die aktuelle Lage zu unterhalten. Es gilt ja, gemeinsam für die Sicherheit der Stadt zu sorgen“, so Wild.

Bei ihrem Besuch wurde die Abgeordnete Wild von der Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags, Inge Aures, von Wenzenbachs Bürgermeister und Bezirkstagskandidat Sebastian Koch und dem Landtagskandidat Matthias Jobst begleitet. Thematisiert wurde die strukturell bedingte Personalsituation der oberpfälzer Polizei, während gleichzeitig die Aufgaben der Polizei stetig gestiegen sind. Vor allem die aktuelle Abschiebepraxis setze die Polizei personell und auch psychisch unter Druck: „Die Beamtinnen und Beamten sind oftmals viele Stunden unterwegs, weil die Abschiebungen nicht nur vom Flughafen München aus, sondern auch von Berlin, Aachen oder Kiel a. Rhein erfolgen. Eine Abschiebung zu vollziehen ist immer eine Belastung, vor allem wenn es eine Familie ist und Kinder dabei sind. Unsere Schutzpolizei ist mit den originären Aufgaben bereits gut ausgelastet, die Abschiebungen belasten hier über Maß“, kritisiert Wild.

Margit Wild besucht zusammen mit Inge Aures, Sebastian Koch und Matthias Jobst die PI Süd in Regensburg und diskutiert mit Polizeidirektor Gerhard Roider aktuelle Herausforderungen. Zum Abschluss begutachten sie das Elektrofahrzeug der Dienststelle
Margit Wild besucht zusammen mit Inge Aures, Sebastian Koch und Matthias Jobst die PI Süd in Regensburg und diskutiert mit Polizeidirektor Gerhard Roider aktuelle Herausforderungen. Zum Abschluss begutachten sie das Elektrofahrzeug der Dienststelle

Ein großes Anliegen war Polizeidirektor Roider auch die Drogenszene in Regensburg. Vor allem Heroin und Kokain seien in der oberpfälzer Hauptstadt verbreitet. Neben dem Konsum stelle gerade die hohe Anzahl der Fälle von Beschaffungskriminalität einen großen Teil der polizeilichen Herausforderungen dar. Wild sieht hier auch die Politik in der Pflicht: „Wir müssen uns hier alle zusammen an einen Tisch setzen und gemeinsam nach guten Lösungen für die Region und die Menschen suchen“.

Zum Schluss des Gespräches dankten die Politikerinnen und Politiker der Polizei für die gute Arbeit und wünschten Gerhard Roider weiterhin viel Erfolg und eine gute Hand bei der Führung der PI Süd. Mit einem Eintrag in das Gästebuch fand der Besuch seinen Abschluss.

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