Wild setzt sich mit Sorgen und Nöten von Kultur und Gastronomie auseinander

Wild in ihrem Büro bei einer Videokonferenz

17. November 2020

Zusammen mit dem Vorstand der BayernSPD-Landtagsfraktion hat sich Margit Wild in zwei virtuellen Treffen mit den Sorgen und Nöten von Kultur und Gastronomie in Regensburg auseinandergesetzt: "Seit zwei Wochen ist das öffentliche Leben wieder heruntergefahren. Ich wollte wissen: Wie geht es den Kulturschaffenden? Wie bereitet sich die Gastronomie auf die Zeit nach den Schließungen vor?".

Für das Gespräch mit der Regensburger Kulturszene hat Margit Wild den kulturpolitischen Sprecher der Landtagsfraktion, Volkmar Halbleib, eingeladen. "Wir haben seit März der Staatsregierung ständig auf die Finger geklopft und auf Berufsgruppen aufmerksam gemacht, die gerade im künstlerischen Bereich von den Finanzhilfen erst einmal nicht berücksichtigt wurden. Dank unseres Einsatzes konnten zumindest wirtschaftliche Existenzen abgesichert werden", so Halbleib. Beim Gespräch mit der Regensburger Kulturszene kam zum Ausdruck, dass gerade die professionellen Künstler:innen Sorgen um ihre Zukunft haben, da staatliche Unterstützungsprogramme zeitlich begrenzt sind. "Wir müssen den Künstler:innen und Kulturschaffenden eine klare Perspektive bieten. Kunst ist für uns Konsumenten zentraler Bestandteil unseres Alltags - Musik, Theater, Film, bildende Künste - das alles bereichert unser Leben. Aber gerade für die Künstler:innen ist es eben auch ihr Beruf, den sie aktuell einfach nicht ausführen können. Das ist frustrierend und anstrengend. Sie benötigen von der Politik einen klaren Plan", fordert Wild.

Beim Gespräch mit der Regensburger Gastroszene war neben Wild das Fraktionsvorstandsmitglied Klaus Adelt dabei. "Unsere Wirtshäuser sind auch Kultur. Hier treffen sich alle möglichen Mitglieder der Gesellschaft, kommen zusammen, tauschen sich aus und schaffen Neues", erklärt Adelt. Die zugeschalteten Regensburger Gastronom:innen machten deutlich, dass sie gute Konzepte hätten, dass sie kreativ und innovativ arbeiten und dass aber auch einige am Rande der Existenz stehen: "Es gibt Lokale, die seit März Null Euro Umsatz gemacht haben", macht Sophia Ramm von der Bar Kosmonaut deutlich.

"Der Austausch mit den Kulturschaffenden und der Gastronomie war mir sehr wichtig", erklärt Wild. "Ich will ihre Perspektiven sehen und aufnehmen können und dann auch in den politischen Prozess einbringen. Das ist meine Aufgabe. Ich denke, das war ein guter Anfang und wir haben einige Impulse mitgenommen".

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