Inklusion auf dem Arbeitsmarkt weiter voranbringen

17. Juni 2019

Die Regensburger Landtagsabgeordnete Margit Wild hat am heutigen Montag die Werkstätten der Lebenshilfe in Lappersdorf besucht und anschließend ein Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Beschäftigten, dem Werkstattleiter Rolf-Dieter Frey und der Vorsitzenden Ursula Geier geführt. Dabei betonte Wild, wie wichtig die Inklusion und Integration der Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt sei.

Margit Wild im Gespräch mit den Beschäftigten der Lebenshilfe
Margit Wild im Gespräch mit den Beschäftigten der Lebenshilfe

Wild zeigte sich beim Besuch der Werkstätten beeindruckt von den vielfältigen Aufträgen, die die Beschäftigten der Lebenshilfe vollbringen: "Hier werden Teile für Siemens, BMW, Krones und die Maschinenfabrik Reinhausen gefertigt und kontrolliert. Es werden Industriestandards erfüllt und die Kunden sind hoch zufrieden, wie die seit Jahren konstant gute Auslastung und Auftragslage zeigt".

Im Anschluss an die Besichtigung diskutierte die Politikerin mit Vertreterinnen und Vertretern der Beschäftigten der Lebenshilfe, sowie dem Werkstattleiter Rolf-Dieter Frey und der Vorsitzenden Ursula Geier. Dabei hielt Wild fest, dass auch die Betriebe gefordert seien, mehr Inklusion und Integration zu betreiben: "Auch wenn nicht alle Menschen mit Behinderung in der Lage sind, einen Schulabschluss oder eine Berufsausbildung zu absolvieren, so bringen sie doch spezifische Fähigkeiten und soziale Kompetenzen mit, die man gewinnbringend einsetzen kann - egal ob im Krankenhaus oder in der Produktion". Es gehe beim Thema Arbeit immer auch um Anerkennung und das könnten Betriebe bieten: "Eine Mitarbeiterin hat mir zum Beispiel ganz stolz erzählt, dass sie bei ihrem Einsatz bei der Firma Krones ein Firmen-T-Shirt tragen durfte", schildert die Regensburger Politikerin. "Darum geht es bei Inklusion im Kern auch - dass alle Menschen Teil unserer Gesellschaft sind und nicht ausgegrenzt werden".